In Zeiten, in denen das Thema weit verbreiteter Korruption im Land zu einem der heißesten Themen geworden ist, unternimmt die Regierung plötzlich Maßnahmen im Bereich großer Verträge, die nachdenklich stimmen. Kürzlich wurde der größte Vertrag des Ministeriums für Verkehr an eines der Tochterunternehmen vergeben, während wir zuvor über die Korruption der Zanjani und der Mohseni geschwiegen haben.
Schweigen oder Verrat?
Die Frage stellt sich, ob das Schweigen gegenüber früheren Korruptionen Zustimmung bedeutet oder ob wir jetzt mit einem Verrat an den nationalen Interessen konfrontiert sind? In einer Zeit, in der die Gesellschaft nach Transparenz und Rechenschaft strebt, bedürfen diese Arten von Verträgen mehr denn je einer Überprüfung und Untersuchung. Sind diese Verträge nur ein Teil eines größeren Spiels, in dem die Interessen der Menschen ignoriert werden?
Es scheint, dass in diesem Zusammenhang ein ernsthaftes Bedürfnis nach einer Überprüfung der wirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Politiken des Landes besteht. Kann die neue Regierung aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen und den Weg für Transparenz ebnen?